Spezifische Phobien

Spezifische Phobien: Exposition in virtueller Realität für Praktiker

Phobien sind irrationale und überwältigende Ängste, die durch bestimmte Situationen, Objekte oder Kontexte ausgelöst werden. Körperliche Reaktionen wie Herzklopfen oder Schwindel gehen oft mit unkontrollierbarem Vermeidungsverhalten einher.

Laut Dr. Eric Malbos, Psychiater, zeigt virtuelle Realität eine Wirksamkeit von rund 80 %, mit Effekten, die länger als ein Jahr nach der Behandlung anhalten.

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Über C2Care und spezifische Phobien

Was sind spezifische Phobien?

Eine spezifische Phobie ist eine irrational übersteigerte Angst vor einem bestimmten Objekt, einer Situation oder einer Aktivität, etwa Spinnen, Wespen, Ratten oder Hunden. Anders als eine allgemeine Angst tritt diese Furcht nur in Gegenwart oder bei der Vorstellung des gefürchteten Elements auf und löst Reaktionen aus, die weit über die tatsächliche Gefahr hinausgehen.

Dazu zählen auch Höhenangst, Angst vor engen Räumen oder Menschenmengen, die den Alltag erheblich einschränken können.

Funktionsweise

Eine umfassende Lösung für spezifische Phobien

C2Care kombiniert virtuelle Realität, therapeutische Begleitung und Personalisierung, um Praktiker bei der Behandlung spezifischer Phobien zu unterstützen.

Headset & Hardware

Das Virtual-Reality-Headset lässt Patienten in realistische Umgebungen wie Höhen, geschlossene Räume oder belebte öffentliche Orte eintauchen, ohne die Praxis zu verlassen.

Therapieplattform

Über die Kontrollplattform steuern Praktiker die Expositionssitzungen und passen Schwierigkeitsgrad und Umgebung an den Fortschritt jedes Patienten an.

Personalisierung

Straßentyp, Höhe der Plattform, Besucheraufkommen oder Gesprächssituationen lassen sich individuell einstellen, um die Exposition genau auf die jeweilige Phobie abzustimmen.

Begleitung

Der Assistent IA Camille begleitet den Patienten während der gesamten Exposition, ohne Urteil und mit individueller Ermutigung.

Funktionsweise

So funktioniert die Behandlung mit C2Care

  1. 1

    Umgebung wählen

    Der Praktiker wählt die passende Umgebung, etwa Verkehrsmittel, Höhenszenarien, öffentliche Räume oder geschlossene Räume, je nach der spezifischen Phobie des Patienten.

  2. 2

    Patient ausstatten

    Der Patient setzt das Virtual-Reality-Headset auf. Eine Internetverbindung genügt, da die Software direkt im Headset zugänglich ist.

  3. 3

    Exposition anpassen

    Straßentyp, Höhe der Plattformen, Besucheraufkommen und Gesprächssituationen werden schrittweise angepasst, um den Schwierigkeitsgrad an das Angstniveau des Patienten anzupassen.

  4. 4

    Begleiten

    Der Assistent IA Camille begleitet und ermutigt den Patienten während der gesamten Sitzung.

Environnements

Umgebungen für die Behandlung spezifischer Phobien

Jede Umgebung lässt sich individuell an den Schwierigkeitsgrad und die Phobie des Patienten anpassen.

Verkehrsmittel

Verkehrsmittel

Einspurige Straßen in der Innenstadt, dreispurige Autobahnen, Landstraßen sowie Brücken und Tunnel lassen sich frei konfigurieren. Auch Flugphasen wie Einsteigen, Start, Turbulenzen oder Landung können gezielt geübt werden.

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Höhenszenarien

Höhenszenarien

Vom ersten Stock eines Gebäudes bis zum Dach eines Wolkenkratzers lässt sich die Höhe der Plattformen schrittweise anpassen, um das Angstniveau im eigenen Tempo zu steigern.

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Öffentliche Räume und Menschenmengen

Öffentliche Räume und Menschenmengen

Die Dichte der Menschenmenge und das Verhalten der Personen in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Supermärkten lassen sich anpassen, um die Schwierigkeit graduell zu steigern.

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Geschlossene Räume

Geschlossene Räume

Aufzüge, Tunnel und kleine Räume können in virtueller Realität nachgebildet werden, sodass sich Patienten schrittweise an angstauslösende, beengte Situationen gewöhnen, ohne das eigene Zuhause zu verlassen.

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Therapeutische Anwendungen

Welche spezifischen Phobien können behandelt werden?

C2Care bietet immersive Umgebungen für die häufigsten spezifischen Phobien.

Transportphobie

U-Bahn fahren, fliegen oder Auto fahren kann durch die Geschwindigkeit und Unvorhersehbarkeit der Situation starke Angst auslösen. Mit virtueller Realität gewöhnt sich der Patient schrittweise an Fahrsituationen oder öffentliche Verkehrsmittel und stärkt sein Vertrauen im Umgang mit unvorhersehbaren Ereignissen.

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Akrophobie (Höhenangst)

Akrophobie tritt in hohen oder erhöhten Bereichen auf und kann Aktivitäten wie Wandern oder das Überqueren von Brücken stark beeinträchtigen. Die schrittweise Erhöhung der Plattformhöhe in virtueller Realität ermöglicht es dem Patienten, sich allmählich an die empfundene Angst zu gewöhnen.

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Agoraphobie

Agoraphobie äußert sich in der Angst, einen Ort nicht verlassen zu können, oder in der Angst vor Menschenmengen und stark frequentierten öffentlichen Orten. Eine schrittweise Exposition mit anpassbarer Besucherdichte reduziert das Vermeidungsverhalten.

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Klaustrophobie

Klaustrophobie ist eine übermäßige Angst vor geschlossenen oder beengten Räumen wie Aufzügen oder Tunneln, oft begleitet von Herzklopfen oder Erstickungsgefühlen. Virtuelle Realität ermöglicht die Gewöhnung an diese Räume in einem sicheren, kontrollierten Rahmen.

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Andere spezifische Phobien

Spinnen, Wespen, Ratten oder Hunde können eine irrationale und übermäßige Angst auslösen, die nur in Gegenwart oder bei der Vorstellung des gefürchteten Elements auftritt. Virtuelle Realität ermöglicht eine schrittweise Exposition in einer sicheren und kontrollierten Umgebung.

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Erfolgsgeschichten

Sie bezeugen die Wirksamkeit von C2Care

Patienten und Praktiker berichten von den Veränderungen durch die Methode von C2Care.

Success stories

Warum C2Care wählen?

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Fachkräfte

geschult

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Jahre

Erfahrung

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im Einsatz

FAQ

Häufig gestellte Fragen zu spezifischen Phobien und virtueller Realität

Diese Antworten helfen Ihnen, virtuelle Realität in der Behandlung spezifischer Phobien besser einzuordnen.

Warum wird virtuelle Realität in der psychischen Gesundheit eingesetzt?

Virtuelle Realität ermöglicht eine schrittweise und kontrollierte Exposition gegenüber angstauslösenden Situationen in einem sicheren Umfeld. Sie bietet realistische, reproduzierbare Umgebungen, fördert die Therapietreue der Patienten und lässt sich individuell anpassen. Sie wird bei Angststörungen, Phobien, posttraumatischen Belastungsstörungen, Suchtverhalten, Stimmungsstörungen und kognitiver Remediation eingesetzt.

Seit wann wird virtuelle Realität in der Therapie eingesetzt?

Virtuelle Realität wird seit über 30 Jahren im medizinischen und psychologischen Bereich erforscht. Bereits in den 1990er-Jahren untersuchten Forscher ihr Potenzial zur Behandlung von Angststörungen, insbesondere Phobien und posttraumatischen Belastungsstörungen. Heute ist sie mit klinisch validierten Protokollen in Krankenhäusern, Kliniken und Praxen weltweit integriert.

Was ist eine virtuelle Umgebung?

Eine virtuelle Umgebung ist eine immersive digitale Simulation, die dem Patienten ermöglicht, sich durch einen 3D-Raum zu bewegen, der alltägliche Situationen originalgetreu wiedergibt. Im Bereich der psychischen Gesundheit hilft sie, sich schrittweise an bestimmte Situationen zu gewöhnen und am emotionalen Management zu arbeiten.

Was benötigen Sie, um ein Virtual-Reality-Headset zu verwenden?

Sie benötigen lediglich eine Internetverbindung. Die Software ist direkt im Headset zugänglich.

Kann virtuelle Realität gefährlich sein?

Zahlreiche Studien bestätigen die Sicherheit der Nutzung von virtueller Realität, mit einigen Einschränkungen: Menschen mit Epilepsie und Schwangere können nicht von dieser Therapieform profitieren. Eine längere Nutzung kann zu visueller Ermüdung oder leichtem Unwohlsein führen, weshalb regelmäßige Pausen empfohlen werden. Die Umgebungen sind progressiv und kontrolliert gestaltet, um das Risiko übermäßiger Angst zu minimieren.

Welche Störungen können mit virtueller Realität behandelt werden?

Angststörungen und Phobien lassen sich durch die schrittweise Exposition gegenüber angstauslösenden Situationen in einem sicheren Raum behandeln. Auch Verhaltens- und Substanzabhängigkeiten, Essstörungen sowie kognitive Stimulation bei älteren Menschen können mit virtueller Realität unterstützt werden.

Kann mir bei der Verwendung des Virtual-Reality-Headsets übel werden?

Dieses Phänomen wird Cybermalaise genannt und ist wissenschaftlich gut bekannt. Es betrifft einen Teil der Bevölkerung, ist aber reversibel. Es empfiehlt sich, mit statischen Umgebungen zu beginnen und die Bewegungen schrittweise zu steigern, damit sich der Körper an das Gefühl im Headset gewöhnt.

Wer kann virtuelle Realität zur Behandlung nutzen?

Virtuelle Realität kann von allen Gesundheitsfachpersonen genutzt werden, die Patienten mit Angststörungen, Phobien, posttraumatischen Belastungsstörungen, Suchtverhalten oder anderen psychologischen Herausforderungen betreuen, darunter Psychologen, Psychiater, Neuropsychologen sowie spezialisierte Pflegekräfte und Therapeuten.

Welche Vorteile bietet virtuelle Realität dem Therapeuten?

Mit Geräten für die Expositionstherapie in virtueller Realität erweitern Therapeuten ihr Fachgebiet und heben sich von gängigen Behandlungsoptionen ab. Die Methode profitiert von der wissenschaftlichen Validität kognitiver Verhaltenstherapien und fördert dank ihres spielerischen Aspekts das therapeutische Engagement. Zudem sind viele Expositionsumgebungen direkt aus der Praxis zugänglich, was Zeit spart.

Wer sollte ich bei Softwareproblemen kontaktieren?

Der technische Kundendienst ist über einen Live-Chat auf Ihrer Kontrollplattform erreichbar. Bei Problemen mit dem Headset wird gemeinsam eine Diagnose erstellt; bei Bedarf erhalten Sie ein Rücksendeetikett und das defekte Gerät wird innerhalb von 48 Stunden ersetzt.

Wie kann ich mein Abonnement kündigen?

Sie können jederzeit über Ihr Konto auf der Kontrollplattform kündigen.